WARUM „PRETTY LITTLE LIARS“?

Weil es alles hat, was die typische High School Soap braucht. Intrige, schnippische Mädchen, böse Jungs, komplizierte Affären, ein Murder mystery und lesbische Liebe. Die Hauptfiguren sind so, dass man erst denkt – wie soll ich die bloß auseinanderhalten? (Remember „Brothers & Sisters“ first episode?) Und nach der zweiten Folge spätestens hat sich jede ausreichend charakterisiert, und zwar fast so stark wie bei „Sex and the City“. Mein Favorite ist die scheinbar so spröde Spencer, die trocken analysieren kann, die Sachen auf den Punkt bringt und ein fatales Faible für die Liebhaber ihrer älteren, erfolgreicheren, hübscheren Schwester hat. Gestern hat aber auch Hannah bei mir gepunktet, als sie von ihren Freundinnen wissen wollte, ob wirklich die rechte Seite ihres Gesichts fetter sei als die linke. Eigentlich aber schaue ich das wegen Hannahs Mutter, Ashley, der Vorort-Single-Mom mit Abgründen. Gestern erst hat sie eine alte Frau um ihre Ersparnisse gebracht, um das Luxus-Niveau auch im Allein-Erzieher-Haushalt aufrecht erhalten zu können! Darüber hinaus wird sie von meiner Lieblings-TV-Schauspielerin Laura Leighton gespielt. Der könnte ich auch 8 Stunden beim Nichtstun zuschauen. Erwähnenswert wären dann noch der bambiäugige Englischlehrer Mr Fitz, der ein don´t-stand-so-close-to-me-Syndrom mit Bezug auf die puppengesichtige Aria entwickelt und der mysteriöse Toby, der von einer so fasziniernden Schönheit ist, dass es fast hässlich ist. So der Eddie Redmayne-Faktor.

Dass das ganze mittlerweile Kult ist belegen die Tribute:

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