Kategorie-Archiv: Auf der Couch

FUCKATTACK

“Und, wie geht es Ihnen heute?”
“Das Medikament wirkt, was die Nebenwirkungen angeht. Aber sonst spür ich keine Wirkung.”
“Ja, das ist klar. Die richtige Wirkung setzt erst nach ein paar Wochen ein. Und ansonsten – Kopfschmerzen, Durchfall, irgendwelche anderen unangenehmen Symptome?”
“Es kappt mich etwas ab. Was Orgasmen angeht und Kreativität.”
“Das sollten Sie ein paar Wochen in Kauf nehmen.”

Und er hat ja Recht. Nebenbei, weil´s nicht schaden kann, klopfe ich mir im Gesicht herum, EFT nennt man das. Also nicht während des Gesprächs mit dem Arzt, zu Hause.

“Haben Sie in der Therapie keine Verhaltensmethoden erlernt, mit der Attacke umzugehen?”
“Doch. Aber die helfen in der Attacke nicht. Da kann ich nicht in den Bauch atmen, dazu fehlt mir die Luft, da hilft es mir auch nicht, die Attacke auf einer Skala von 10 bis 100 zu bewerten, und auch mit ihr reden bringt sie nicht zum Aufgeben. Wenn das Zittern ansetzt, dann geht es durch den ganzen Körper, das sieht dann aus, als ob mich jemand Unsichtbares schüttelt.”

Wenige Stunden später im Job der erste Publikumskontakt seit Monaten, den ich mir zutraue. Zuvor hatte ich immer andere Mitarbeiter gebeten, mir das abzunehmen. Und mittendrin setzt die Panik ein und ich schreie sie innerlich an “FUCK OFF!” Und sie ist gebremst. Ich bringe das Gespräch zu Ende. Ein Teilerfolg. Trotzdem muss ich über mich selbst den Kopf schütteln. Es ist schwer, zu vermitteln, was da in einem abgeht und wie lächerlich das auf andere wirken muss, die unbefangen durch´s Leben gehen können.

DIALOGE MIT MONIKA, Teil 2398765342719

Noch ne halbe Stunde Zeit totzuschlagen, was tun? Fährste nach Mitte, Dein Parfum kaufen, dort ist das günstig, vorausgesetzt Du parkst schwarz. Diamant gibt 20%, da wäre sogar Schwarzparken drin. Was sich in Keuzberg noch gut anlässt, ab der Dorotheenstraße scheint es eine mistige Idee. Alles ist gerade da abgesperrt, wo ich durch muss. Was nicht nur mich unruhig, sondern auch die andere cholerischen Autofahrer zur Blütentreibung führt. Und Schwarzparken ist ja schön, wenn es Parkplätze gibt, aber wenn nicht, dann ist man auch irgendwie schlecht gefickt. Als ich endlich einen habe, wird die Zeit schon etwas knapp, ich muss im Laufschritt durch die blöde Touripassage, die zur Friedrichstraße führt, Fußgängerampeln rot, Autos im Stau – es wird mir alles etwas eklig. Im Diamant ist dann auch die Lieblingsverkäuferin nicht anwesend und eine Dame stellt sich zwischen mich und den Tresen und verhindert meinen Bezahlvorgang. Die Karte ist schon bei dem netten jungen Mann, das Givenchy eingetütet, fehlt nur noch meine Unterschrift, aber da, wo ich unterschreiben könnte, steht jetzt eine Fremde, bis der nette junge Mann sie freundlich fortscheucht. Binnen 10 Sekunden rollt die Panikattacke heran und als ich zum Unterschreiben komme, zittern die Hände so heftig, dass die Signatur ein Kindergekrakel ist, ich bete, dass er sie nicht überprüft, zwinge mir ein freundlicher-Kunde-Lächeln auf, es klappt, er vergleicht die Unterschriften (meine und meine Panikversion) nicht, ich werfe Parfum, Visakarte und Portemonnaie in die Tasche und stapfe zurück auf die Friedrichstraße, mit immer weicher werdenden Knien, die Attacke ist immer noch im Aufbau. Ich denke “Zack – mach schon, hau ab Monika.” Im Auto angekommen wird es etwas besser, aber dann setzt der Frust ein. Ich atme tief. Unter viel Hupen und Schreien und roten Ampeln fahre ich zur Arbeit und hasse den Tag, hasse die Scheiß-Berliner, das Leben, die Sozialphobie, mich selbst.

Im Büro bin ich noch mitgenommen, aber zumindest rieche ich, wie gewohnt, gut, nach Givenchy pour Homme. Ich überlege, die Kollegin einzuweihen und sie zu bitten, mir heute jeglichen Publikumskontakt abzunehmen, ich bin zu shaky, es kann jederzeit wieder geschehen, und ich will es verdammtnochmal nicht. Aber die Kollegin ist in einer Besprechung und ich habe kaum die Arbeit begonnen, da kommt es zum ersten Publikumskontakt. Ich beobachte mich, ständig gewappnet und doch nicht gewappnet genung – wenn die Monika kommt bin ich machtlos -, sehr angespannt, aber es geht. Ich mache meinen Job, aber I´m on the fucking edge. Ich beschließe erneut, die Kollegin zu bitten, mich zu vertreten. Aber sie ist nicht am Platz, als es zum nächsten Publikumskontakt kommt. Es sind 6 lange Stunden und so viele Besucher wie nie. Beim dritten Kunden habe ich wieder eine gewisse Sicherheit – das Gefühl, die Situation im Griff zu haben, und Monika weggeboxt, die liegt irgendwo auf dem Flur oder unterm Küchentisch. Kurz vor Arbeitsschluss dann nach der Pflicht die Kür. Eine Kundin, der ich Berlin erklären muss. Sehr offen, freundlich, interessiert und ich habe noch an der einen oder anderen Ecke oder Kante das Gefühl – hier könnte es kippen, aber es kippt nicht, alles steady. Ich bin ein Held, weil ich durch den Tag gekommen bin. Und frage mich, was ich mich schon auf dem Weg zur Arbeit fragte – Wie wäre das wohl, durch den Tag zu gehen, ohne diese Angst, die Dich hinterrücks anspringt, die so schwer zu vermitteln ist, wenn man sie nicht selbst erlebt hat? Einfach ein aasiger, fluchender Arschlochberliner wie alle anderen zu sein, jemand der reinen Herzens Schläge androhen kann, wenn jemand schlecht Auto fährt oder auf der falschen Seite der Rolltreppe steht oder auf dem Gehweg abrupt stehenbleibt. Unbekümmert wütend, ohne eine Monika im Keller, höchstens eine Uschi in der Datscha und einen Ralf im Bett. Einfacher wär´s. Leichter. Durchaus erstrebenswert.

BLOG AUF DER COUCH

Ich finde das gerade sehr schön, wie Sie alle inne und den Mund halten. Das ist eine Form von Netiquette, die Sinn macht, unter den Umständen. Ich hatte nicht lange überlegt, ob ich die Trennung hier öffentlich mache oder nicht. Wenn man so ein Verarbeitungstool hat wie ein Blog, dann wäre es ungesund, dieses nicht zu nutzen.
“Sie nutzen Ihr Blog auch zum Verarbeiten?” fragte Heidi am Donnerstag, eigentlich rethorisch, und fügte hinzu “Und was bedeutet es Ihnen noch?”
“Ich schreib das ja nicht nur. Ich les das dann ja auch. Und das fühlt sich gut an. Ich denk, gerade in der letzten Zeit, das ist ein guter Typ, dieser Glam.”
Das dachte wohl auch ein Mensch in einer kleineren niedersäschsichen Ortschaft, der, angelockt von einem Link von Herrn Strike, einen netten Abend mit der Lektüre meiner Darkroom-Erlebnisse vom vergangenen Jahr verbrachte und sich währenddessen durch das Fotoalbum “Glam” klickte. Ich bin stolz und froh, nun auch endlich von mir behaupten zu können, ein Wichsvorlagenblog zu betreiben! (Ich kann den Statcounter nur empfehlen, man erfährt so einiges über seine Leser und deren Interessen!)

DREAMTIME

Weil wir ja mal mein Schlafwandeln klären wollen, soll ich jetzt meine Träume erinnern. Das gelingt seltsamerweise immer bei denen, in denen ich jemanden anschreie. Im ersten dieser Art war es eine Lehrerin – Szenario war auch so ein schreckliches Linoleumzimmer, die Lehrerin war eine Traumkreation, die aber auf den Namen meiner Grundschullehrerin horchte.
“Frau Boelscher*. Ich bin nicht gewillt einen Tag länger Ihr Mobbing und Ihres Diskriminierungsstrategien zu akzeptieren. Ihre finsteren und dummen, ja geradezu Kranken Versuche, mir das Leben zur Hölle zu machen. Ich werde Sie melden. Sie können einpacken, versteh´n Sie? EINPACKEN.”

Frau Boelscher reagierte, indem sie während meiner stark gekürzt wiedergegebenen Tirade pausenlos brabbelte. Ich war noch ganz außer Atem, als ich aufwachte.

Letzte Nacht fand ich mich zunächst in einer kleinen Stadt in der Schweiz, in der noch Schnee lag. Ein freundlicher Fremder hatte mich mitgenommen und in einem Haus mit vielen Menschen untergebracht, die ständig Parties feierten, kochten, aßen. Um die Kaffeemaschine herum, son kleines Espresso-Dings, scharten sich die weiblichen Mitglieder einer italienischen Familie, es war nicht dran zu kommen an einen vernünftigen Kaffee, also ging ich erst mal nackt schwimmen, zog mich an und machte mich auf den Weg in die Stadt, um ein Café zu finden. Fand ich aber nicht. Aber einen kleinen Bauernhof mit angeschlossenem Milch-Laden. Ein alter Bauer, bei dem es sich vielleicht um den lieben Gott handelte, verkaufte mir dann einen Milchkaffee und akzeptierte den Euro als Zahlungsmittel. Er fertigte mir aus Materalien ein to-go-Kaffeetragetäschlein, ich war beeindruckt. Der Kaffee allerdings, war lauwarm und zu schwach. Zurück auf der Party waren dann auf einmal auch Familienmitglieder. Mein Vater war sehr wütend auf mich und ließ es raus, verwandelte sich dann aber in einen entfernten Verwandten, des es gar nicht gibt, mit dem ich mir eine hochkarätige Schreierei lieferte.

Da sind offenbar noch große Reserven alter, weggesteckter Wut, die dafür sorgen, dass ich im Schlaf sehr angespannt bin. Als ich aufwachte jedenfalls, dachte ich an etwas Schönes, und die zweite Hälfte der Nacht verlief sehr viel angenehmer.

*Frau Boelscher, die Echte, war übrigens eine ganz wunderbare und attraktive Person, ich weiß nicht, wie ich ihr das im Traum antun konnte.

MANDY UND ROXANA ERÖFFNEN EIN BISTRO-CAFÉ IN MITTE

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“Ja, ein Neustart ist eine gute Idee, Frau Roxana. Aber meinen Sie nicht, dass der Name des Lokals eine gewisse Schwere hat? Dass Sie durch die Namensgebung unbewusst Ihren Pessismismus angesichts der Existenzgründung Ausdruck verliehen haben?”
“Dit is ja voll falsch jedacht. Ick hab det doch als Treffpunkt für Austherapierte konzipiert. Hab da bei Bonnie n janz jewieften Macka kennjelernt. Ronny. Sozialpädagoge aus Lichtenberg. Der hat jesacht – Roxy: Roxy durfte der zu mir sagen, die coole Sau, jedenfalls hat er jesacht: Roxy – mach Gruppentherapiestammtische. Berlin is voller Frustis, die keene Therapieverlängerung kriegen und trotzdem wat brauchen, wo se sich auskotzen könn.”
“Mandy, Sie wirken etwas zögerlich?”
Ertappt, entknüddelt Mandy ihr Zewa Softi unter Roxanas warnendem Drohblick.
“Tja also. Ick ick ick ick hab der Roxy jesacht, dit is vlei doch zuuu düster mitte Melancholie und ma will ja nich lauter Depris den janzen Tach um sich sieben Tage die Woche und auch an Feiertagen und et wär doch schau, wenn man jlobalisiert denkt – so, wie wenn ick jetzt Curry 36 wär, denn würd ick doch soooofort ne Filjale auf Malle uffmachen. Und lass et uns Melacholie EINS nennen, denn wissen doch die Leute, det ma mit uns echt rechnen muss! So, als wenn et ooch Melancholie 2 und 3 gebe. Und wer weiß. Kann ja ooch noch.”
Roxana nickt anerkennend und Mandy weiß, dass es eine Zukunft für die beiden geben wird. Zwei Jahe Gruppentherapie haben selbst Roxy ein kleines bisschen ausgehöhlt. Der Vorschlag zu einem Kompromiss hätte noch vor einem Jahr zu einem Satz heißer Mandy-Ohren geführt.

GLAM KANN KEIN Ö

Passend zur Jahreszeit hat sich Don Dahlmann für die Mindestens Haltbar-Seite ein schönes Thema ausgesucht, mit dem alle richtjen Blogger etwas anfangen Können: Depressionen. Und da hab ich ein bisschen im Archiv gewühlt und eine kleine Collage gebastelt. Und weil es etwas perfide wäre, in diesem üblen November die Leserschaft über Gebühr zu deprimieren kann ich nun sagen – beim Lesen viel Vergnügen!

Und das mit dem “ö” muss beim Konvertieren passiert sei, seid versichert, ich kann auch ö. Sogar in grÖß.

GLAM GEHT EINEN SCHRITT NACH VORNE

Eine hatte ich ja noch im Ärmel. “Die nehmen sie, wenn sie das Gefühl haben, dass sie sie gut brauchen könnten. Sei es, dass Sie merken, dass Sie weitermachen möchten oder auch, wenn Sie ein Resumee ziehen möchten.”
Therapiestunde. Nicht irgend eine Pille. Und gestern war es dann soweit. Ich dachte, das passt ganz gut jetzt, mit dem neuen Job, der mich in alte und neue Schwierigkeiten bringt. Dem Druck und Stress, dem ich mich aussetze und der nach wie vor Symptome produziert. Und gemeinsam stellten wir fest, dass seit meinem letzten Besuch neun Monate vergangen sind. In denen habe ich sie allerdings oft im Ohr gehabt, die Fragen, die sie mir stellen würde betreffs der Gefühle, Einschätzungen und Zweifel, die ich habe. Und die die Vorzeichen verändert haben, die vor meinem Blick auf die Welt stehen.
“Das freut mich sehr, Herr Dick, dass jetzt alles so gut läuft. Ich hatte schon die Befürchtung, dass Sie den Termin machten weil etwas Schlimmes passiert ist. Aber Sie haben die Zügel ja wieder gut im Griff!”
Na ja, Ängste habe ich noch. Zweifel. Mitunter ein Unbehagen, wenn ich unter Menschen bin. Aber das haben ja alle anderen auch. Und ich habe in meiner Therapie einen Haufen Mechanismen gelernt, Rüstzeug mitbekommen. Ich habe jetzt eine sehr weise, feine Stimme im Ohr und eine dazugehörende Lady vor Augen, in den Momenten, wo das Unbehagen nach mir greift. Und oft genug rutscht das Unbehagen dann an mir ab.
“Und ich würde mich sehr freuen, mal wieder von Ihnen zu hören. Einfach so, wie es ihnen geht, was Sie machen. Melden Sie sich doch mal!”

Zwei Jahre. Arbeitsunfähigkeit, Reha, Einzeltherapie, Gruppentherapie. Ein langes Kapitel. Das ich jetzt mal vorsichtig schließe. Ich kann nur jedem Angstpatientem empfehlen, diesen Schritt nicht erst mit Mite 30 zu tun.
Dafür ist das Leben zu kurz.
Dafür ist das Leben zu schön.
Und ich fühl mich auch nicht zu alt
Und ich lauf
Ich pass gut auf mich auf, ich pass gut auf mich auf…


(Die Dame in Blau und Gelb ist die amerikanische Nachbarin.)

ROXANA CALLING

Sie haben einen unbeantworteten Anruf. Und zwar Sonntagmorgen um 7.00. Wer will mich denn da ärgern, frag ich mich und ruf zurück.
“Hey – Da biste ja Glam!
Die Stimme ist mir nicht unbekannt, aber der Groschen fällt seit 2nd Life langsamer.
“Ja, da bin ich – und mit wem sprech ich?”
“Na icke – Roxana!”
Mir wird ein ganz doll wenig flau im Magen.
“Die Nummer ha ick von Mandy jekricht. Ick musst ihr janz schön den Arm umdrehen.”
“Oh!” Neben flauem Magen nun auch kalter Schweiß.
“Hargh hargh – war nurn Scherz.”
Ich schlucke. “Und wie geht´s Dir So, Roxana?”
“Für Dir Roxy – weeßte doch. Na deshalb ruf ick an. Ick fahr wieder ein. In drei Wochen.”
“Reha?”
“Die jleiche wiet letzte Ma. Ick freu ma schon.”
(Sie freut sich.)
“Ist irgenwas passiert?” Das letzte Mal war es wegen der Vergewaltigung, der Arbeitslosigekit und der tristen Lage in MeckPom an sich per se als solches.
“Na ick würd sagen wejen det Mobbing?”
“Du bist gemobbt worden?” Unvorstellbar, dass jemand sich Roxy in den Weg stellt!
“Nee – ick hatte den Job in der Konditorei und meene Kollejin und ick, wir ham die andere Verkäuferin jemobbt, boah die war aber ooch scheiße Mann. Denn bin ick vor die Tür jesetzt worden und nu fahr ick wieder ein. Und deshalb ruf ick an. Hast Lust ma vorbei zu kieken?”
Und seltsamerweise bemerke ich, dass mir Roxys direkte Art, ihre Zielstrebigkeit und ihr Durchsetzungsvermögen in letzter Zeit gefehlt hat.
“Kannste Dir druff verlassen meene Sonne. Ick komm Dir besuchen.”
“Dit wusst ick, Glam, det ick ma uff Dir valassen kann. Echt knorke.”

PSYCHO SOMA DEUX: SOMA-DICK´S GUIDE TO SUCCESSFULL PSYCHOTIC CO-DEPENDENCE

Und so können auch Sie in fünf einfachen Schritten zum Psycho-Magneten werden:
1 – Achten Sie stets auf Ihr äußeres Erscheinungsbild. Psychos mögen hübsche Menschen, da diese sie aufwerten.
2 – Offenbaren Sie den Psycho-Anteil in sich selbst und schaffen Sie so die Grundlage für beinahe beidseitiges Vertrauen.
3 – Zeigen Sie Einfühlungsvermögen! Nichts liebt ein Psycho mehr, als wenn Sie sich seine Gedanken machen. So hat er Hände und Geist frei für geistesungesunde Schandtaten.
4 – Seien Sie hilfreich! Zeigen Sie Ihrem Psycho Wege aus dem Elend. Öffnen Sie ihm Türen, damit er an jeder davon den Schwanz einziehen kann. Dann weiter mit Punkt 3. So beginnt ein intensiver emotionaler Zyklus, an dem Sie lange Freude haben werden!
5 – Geben Sie niemals auf! Je mehr Sie sich kümmern und bemühen, desto aufregender wird Ihr Psycho. Er weiß schließlich was er an Ihnen hat und wird Ihnen die Bemühung mit unzähligen unterhaltsamen Episoden lohnen.

GLAMNAMBUL oder DAS KABINETT DER LADY MACDICK

“Sleepwalkers engage in their activities with their eyes open so they can navigate their surroundings, not with their eyes closed and their arms outstretched as parodied in cartoons and Hollywood productions. The victims’ eyes may have a glazed or empty appearance and if questioned, the subject will be slow to answer and will be unable to respond in an intelligible manner.
While sleepwalking itself does not inherently pose a health concern, accidents may happen as the subject is performing actions without the control of conscious mind. If the walker commits a criminal offence while asleep, the defence of automatism may be available (see automatism (case law) for a detailed discussion of the laws in various countries).
A common myth surrounding this disorder is that one should never wake sleepwalkers while they are engaged in the activity. In truth, there is no implicit danger in waking sleepwalkers, though the subjects may be disoriented or embarrassed when awakened. The danger lies not in the fact that something might happen to the sleepwalker, but to the individual doing the waking, as occasionally the sleepwalkers get aggressive when interrupted. Although the majority of the time, nothing happens, it is not unheard of for assaults or even homicide to occur (though the latter is extremely rare). However sleepwalkers are much more likely to endanger themselves than anyone else. When sleepwalkers are a danger to themselves or others, (for example, when climbing up or down steps or trying to use a potentially dangerous tool such as a stove or a knife), steering them away from the danger or even waking them is advisable. It has even been reported that people have fallen out of windows while sleepwalking and died as a result.
While sleepwalking, conductor Harry F. Rosenthal has sat up in bed, conducted, and vocalized instruments, according to his wife.
Sleepwalking is a major theme in the classic silent German Expressionist film Das Kabinett des Dr. Kaligari (English title: The Cabinet of Dr. Caligari) 1919.
In Shakespeare’s famous play Macbeth, Lady Macbeth is mentioned to be a sleepwalker, leading up to her eventual madness and suicide.”

(Quelle: Wikipedia)

Wie psycho ist eigentlich noch vertretbar?
du
MUSST
C A L I G A R I
WÄRRRRDÄNNNN! (keine Angst, only joking.)