Archiv des Monats: November 2006

ALIVE AND DIETING oder HOSTEL, DAS SEQUEL MIT DER MAUS

Auf Käse steht sie jedenfalls nicht. Zweiter Versuch: etwas frischer Landapfel, in Kakako gewendet. Als nächstes geb ich dem Biest noch einen Namen und stelle Miniatur-Currywurscht/Schranke her. Das habe ich bislang noch für keinen einzigen Mitbewohner getan.
Wenn sie sich wenigstens angewöhnen könnte, sich langsam fortzubewegen, freundlich zu grüßen, die Miete zu zahlen, das Klo zu benutzen und morgens den Tee zu servieren – aber nein. Flitzt panisch umher und versteckt sich unter der Waschmaschine. Das mit dem Wäschekorb war ne pfiffige Idee. Aber mit mir nicht, nicht mit mir.
Jedem das Haustier, das ihm zusteht? Mäuschen, Deine Tage in der Mansion sind gezählt!

DANN SOLLEN SIE EBEN KÄSE ESSEN

Ich hatte es befürchtet. Das Tier hat sich einen Namen verdient: Marie Antoinette Croft. Die von Albert Schweitzer patentierte Lebendfalle hat Marie mit Bravour gemeistert. Statt für den bonbonierten Apfel hat sie sich allerdings für den Käse entschieden. Und ihr Lunch so gangstamäßig versiert genommen, dass die Falle nicht zuschnappte. Jetzt weiß ich immerhin, was ihr schmeckt.
Weshalb Marie-Antoinette, wo sie sich doch GEGEN die Praline entschieden hat? Nun ja. Ich geb ihr und der Lebendfalle noch eine Chance. Dann ist Schluss mit nett. Dann kommt das Fallbeil. Ich hasse es, mein Bad zu teilen.

DEAD OR ALIVE

In München kam es zu saisonal bedingten Übergriffen. Kreuzberg, bzw die Kreuzberger Straße in der die Mansion steht, blieb verschont von wildernden Kindern in Evil-Dead-Kostümen. Vermutlich wurde in Schulen und Kitas bestimmt, dass Totenköpfe politisch nicht mehr korrekt seien. Den kleinen privacy-invasion-Schocker gab es trotzdem noch, einen Tag verspätet, in Gestalt eines neuen Mitbewohners. Er sitzt jetzt im Bad. Ich mag ihn nicht. Hat jemand von Euch Erfahrung mit Mausefallen?